Fördermöglichkeiten

Fördermöglichkeiten

Ob vom Bund oder den Bundesländern, es gibt zahlreiche Förderprogramme, Studienkreditmöglichkeiten oder den Anspruch auf Bildungsurlaub. Wir haben für Sie die wichtigsten Förderformen zusammengefasst. Hier finden Sie für jede Zielgruppe die passende Hilfe. Unter jedem Reiter haben wir die entsprechenden Leistungen, Voraussetzungen, Zielgruppen, Informationen zum Antragsprozedere sowie die wichtigsten Kontaktadressen und Links aufgeschrieben.

Wählen Sie ein Bundesland aus...

...und finden Sie in der unten stehenden Liste alle möglichen Förderungen vom Bund sowie des jeweiligen Bundeslandes.

Thüringen

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsrichtlinie – Vorhaben und Netzwerke
  • Gefördert werden Vorhaben und Netzwerke, die zur Ausweitung der Weiterbildungsbeteiligung und/oder zur Fachkräftesicherung beitragen.
  • Die Förderung erfolgt als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses. Die Finanzierung der zuwendungsfähigen Ausgaben erfolgt als Anteilfinanzierung.
  • Die Höhe der Zuwendung beträgt in der Regel bis zu 80 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.
  • Die/der Antragsstellerin/Antragsteller muss einen Sitz oder eine Betriebsstätte in Thüringen haben.
    Weiterbildungsvorhaben
  • Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Vorhabenbeginn formgebunden über das Online-Portal an die GFAW, Warsbergstraße 1 in 99092 Erfurt zu richten. Maßgeblich für den Zeitpunkt der rechtzeitigen Antragstellung ist der elektronische Eingang des Antrags bei der GFAW.
  • Thüringer Unternehmen oder Bildungseinrichtungen
  • Der Antrag ist spätestens sechs Wochen vor Vorhabenbeginn formgebunden über das Online-Portal an die GFAW zu richten. Maßgeblich für den Zeitpunkt der rechtzeitigen Antragstellung ist der elektronische Eingang des Antrags bei der GFAW.
  • Richtlinie gilt vorerst bis 31. Dezember 2021

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung mbH
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt

Telefon: 0361 2223-0
Telefax: 0361 2223-17
E-Mail: servicecenter@gfaw-thueringen.de

www.gfaw-thueringen.de

Weiterbildungsrichtlinie – Weiterbildungsscheck
  • Gefördert werden Vorhaben zur individuellen Weiterbildung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.
  • Förderhöhe max. 500 Euro
  • die Weiterbildung muss der Vermittlung von Kenntnissen, Fähigkeiten oder praktischen Fertigkeiten für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit der ZuwendungsempfängerIn dienen
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen zwischen 20.000 Euro und 40.000 Euro (bei gemeinsam Veranlagten zwischen 40.000 Euro und 80.000 Euro)
  • Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
  • Die Förderung ist formgebunden bei der GFAW vor der verbindlichen Anmeldung zum Weiterbildungsvorhaben zu beantragen.
  • Richtlinie gilt vorerst bis 31. Dezember 2021

Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung mbH
Warsbergstraße 1
99092 Erfurt

Telefon: 0361 2223-0
Telefax: 0361 2223-17
E-Mail: servicecenter@gfaw-thueringen.de

www.gfaw-thueringen.de

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Brandenburg

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Bildungsscheck – Beschäftigte
  • Gefördert wird die Teilnahme an Maßnahmen zur individuellen und arbeitsplatzunabhängigen beruflichen Weiterbildung (inklusive Prüfungsgebühren) in Höhe von bis zu 70% der förderfähigen Gesamtausgaben.
  • Externe Weiterbildungsleistungen inklusive Prüfungsgebühren für Beschäftigte und für Weiterbildungsmaßnahmen zur Erhöhung der erwerbsbezogenen fachlichen und sozialen Kompetenzen.
  • Im individuellen Zugang wird max. ein Bildungsscheck im Zeitraum von zwei Kalenderjahren gefördert. Auch KMU-Förderung: Diese können max. zehn Bildungsschecks im Zeitraum von zwei Kalenderjahren erhalten.
  • Weiterbildungsmaßnahme muss mindestens 1.000 Euro kosten
  • Ausschluss einer möglichen Förderung nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)
  • Beschäftigte mit Erstwohnsitz im Land Brandenburg
    Solo-Selbständige und Freiberuflerinnen und Freiberufler, die im Land Brandenburg steuerpflichtig sind
  • Kein Öffentlicher Dienst
  • Anträge sind online über das ILB-Kundenportal zu stellen. Der Antrag ist auszudrucken und unterschrieben an die ILB zu senden.
  • Anträge sind mindestens sechs Wochen vor Beginn der geplanten Maßnahmen einzureichen.
    Vor Zustimmung der Bewilligungsstelle ILB dürfen keine Verträge verbindlich abgeschlossen werden.

 

  • Die Bildungsmaßnahme muss spätestens am 31.03.2021 beendet sein

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Steinstraße 104-106
14480 Potsdam

Telefon: 0331 660-2200

www.ilb.de/de/arbeitsfoerderung/foerderprogramme/foerderung_der_beruflichen_weiterbildung_im_land_brandenburg/index.html

Bildungsscheck – Unternehmen
  • Gefördert wird die Teilnahme von Beschäftigten an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen zur Kompetenzentwicklung in Unternehmen und Vereinen.
  • Externe Weiterbildungsleistungen inklusive Prüfungsgebühren für Beschäftigte und für Weiterbildungsmaßnahmen zur Erhöhung der erwerbsbezogenen fachlichen und sozialen Kompetenzen.
  • Im individuellen Zugang wird max. ein Bildungsscheck im Zeitraum von zwei Kalenderjahren gefördert. Auch KMU-Förderung: Diese können max. zehn Bildungsschecks im Zeitraum von zwei Kalenderjahren erhalten.
  • Es können bis zu zwei Anträge auf Förderung pro Jahr gestellt werden. Zuschuss für kleine Unternehmen: bis zu 70 % Zuschuss für mittlere Unternehmen: bis zu 60 % Zuschuss für große Unternehmen: bis zu 50 % Zuschuss für Vereine mit wirtschaftlicher Tätigkeit: entsprechend Unternehmenseinstufung Zuschuss für öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe: entsprechend Unternehmenseinstufung Zuschuss für Vereine ohne wirtschaftliche Tätigkeit: bis zu 90 %.
  • Unternehmen mit einer Betriebsstätte im Land Brandenburg im Sinne von § 12 Abgabenordnung
  • rechtsfähige Vereine mit Vereinssitz im Land Brandenburg
  • öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe im Land Brandenburg;
  • Beschäftigte, die in einer Betriebsstätte im Land Brandenburg tätig sind;
  • Im Unternehmen mitarbeitende BetriebsinhaberInnen
  • Anträge sind online über das ILB-Kundenportal zu stellen. Der Antrag ist auszudrucken und unterschrieben an die ILB zu senden.
  • Anträge sind mindestens sechs Wochen vor Beginn der geplanten Maßnahmen einzureichen.
  • Vor Zustimmung der Bewilligungsstelle ILB dürfen keine Verträge verbindlich abgeschlossen werden.

Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB)
Steinstraße 104-106
14480 Potsdam

Telefon: 0331 660-2200

www.ilb.de/de/arbeitsfoerderung/foerderprogramme/foerderung_der_beruflichen_weiterbildung_im_land_brandenburg/index.html

Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Nordrhein-Westfalen

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Bildungsscheck
  • Förderumfang: max. 50% der nachgewiesenen Weiterbildungskosten
  • Förderhöhe: max. 500 Euro
  • Beim betrieblichen Zugang wird der Betrieb beraten und trägt Eigenanteil (Betriebsgröße max. 249 Beschäftigte; max. 10 Bildungsschecks innerhalb von 2 Jahren)
  • Beim individuellen Zugang darf das zu versteuernde Jahreseinkommen 30.000 Euro (und bei gemeinsam Veranlagten 60.000 Euro) nicht übersteigen.
  • Die Kurskosten müssen mindestens 500 Euro betragen.
  • Die Bildungsprämie des Bundes ist vorrangig in Anspruch zu nehmen.
  • alle Beschäftigten (außer Öffentlicher Dienst und Selbstständige), besonders auch Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende
  • Für die Inanspruchnahme von Bildungsschecks ist die Beratung durch eine Bildungsberatungsstelle erforderlich.

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
Fürstenwall 25
40219 Düsseldorf

Hotline: 0211 837-1929

www.mais.nrw/bildungsscheck

Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Niedersachsen

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

Individuelle Weiterbildung
  • Gefördert wird mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss zu den Kosten einer individuellen Weiterbildung von bis zu 50%, mindestens aber 1.000 Euro.
  • Gefördert werden Ausgaben für Qualifizierung (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren) [mindestens 1.000 Euro] und Personalausgaben für die Teilnehmenden an Maßnahmen (Ausgaben für Freistellung) [bis 25 Euro pro Teilnehmer und Stunde]
  • Durch die Maßnahmen müssen allgemein am Arbeitsmarkt verwertbare Qualifikationen vermittelt werden. Maßnahmen müssen mit einem Zertifikat abgeschlossen werden.
  • Beschäftigte aus Unternehmen mit Betriebsstätte in Niedersachsen sowie BetriebsinhaberInnen von Unternehmen in Niedersachsen unter 50 Beschäftigten.
  • Beantragung sollte vier Wochen vor Maßnahme durch Unternehmen (für jeden Beschäftigten einzeln) erfolgen

Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12 – 16
30177 Hannover

 

Telefon: 0511 30031-0

 

www.nbank.de/medien/nb-media/Downloads/Programminformation/Produktinformationen/Produktinformation-Weiterbildung-in-Niedersachsen-Individuelle-Weiterbildungsma%C3%9Fnamen.pdf

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Meister in die Hochschulen

Dieses Programm der niedersächsischen Landesregierung und der Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen (VHN) ist als Auszeichnung für besonders qualifizierte Handwerks- und IndustriemeisterInnen gedacht. Pro Jahr werden drei MeisterInnen, die ohne Abitur ein Studium an einer niedersächsischen Hochschule absolvieren, mit einem Betrag von 1.500 Euro gefördert.

 

 

  • besonders qualifizierte Handwerks- und IndustriemeisterInnen, die ohne Abitur ein Studium an einer niedersächsischen Hochschule absolvieren
  • bewerben können sich Handwerks- und IndustriemeisterInnen, die ihre Hochschulzugangsberechtigung über die erfolgreiche Meisterprüfung erworben haben und besondere Leistungen in einem Studium an einer niedersächsischen Hochschule nachweisen können. Dieser Nachweis geschieht mit einem Gutachten eines/einer Hochschullehrers/Hochschullehrerin, der/die an der jeweiligen Hochschule tätig ist.
  • Die Bewerbung ist bis zum 1. März oder 1. September e. J. einzureichen.

Vereinigung der Handwerkskammern Niedersachsen
Ferdinandstraße 3
30175 Hannover

 

Telefon: 0511 3808-70
Telefax: 0511 3182-63
E-Mail: info@handwerk-lhn.de

Qualifizierungscheck

Gegenstand der Förderung über den Qualifizierungsscheck sind Maßnahmen mit Gesamtkosten über 1.000 Euro, die von einem zertifizierten Weiterbildungsanbieter angeboten werden und zu einem Berufsabschluss führen. Gefördert werden 50 % der Teilnahme- und Prüfungsgebühren mit einem Zuschuss bis zu einer Höchstsumme von 4.000 Euro.

In KMU Beschäftigte, die:

  • über keinen anerkannten beruflichen Abschluss in der ausgeübten Tätigkeit verfügen, oder
  • älter als 45 Jahre sind, oder
  • in Teilzeit mit bis zu 30 Wochenstunden beschäftigt sind, unabhängig von Ihrem Alter und Ihrer Qualifikation, oder
  • als AusbilderIn tätig sind.

 

Gefördert werden Weiterbildungen, die in direktem Zusammenhang mit Ihrer Ausbildungstätigkeit stehen (z. B. Methodenkompetenzen, Konfliktbewältigung in der Ausbildungstätigkeit etc.).

 

Unabhängig von Alter und Qualifikation – vorher an einer persönlichen kostenlosen Bildungsberatung teilnehmen.

Die Initiative ProAbschluss legt den Schwerpunkt auf die Qualifizierung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bzw. geringqualifizierten Beschäftigten, für die der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge zahlt, ohne Berufsabschluss hin zur Fachkraft. Auch Beschäftigte, die zwar einen Berufsabschluss haben, jedoch länger als vier Jahre nicht mehr in diesem Beruf arbeiten, für die sie keinen Berufsabschluss haben, sind Zielgruppe von ProAbschluss.

Interessierte wenden sich an eine mobile Nachqualifizierungsberatungsstelle

(www.proabschluss.de/bildungsberatung/mobile-beratungsstellen-liste)

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Abraham-Lincoln-Straße 38-42
65189 Wiesbaden

Telefon: 0611 774-0

 

www.wibank.de/wibank/qualifizierungschecks/qualifizierungschecks

www.proabschluss.de

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Hamburg

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

Hamburger Weiterbildungsbonus „Allgemein“

Gefördert werden können Weiterbildungen und Qualifizierungen mit einem
Wert über 250,- € bei Anbietern, die

  • anerkannt nach Bundes- oder Landesrecht sind,
  • anerkannt nach ZfU (gemäß FernUSG) sind
  • oder beispielsweise zertifiziert sind nach ISO 9000ff, EFQM, LQW,
    Gütesiegelverbund Weiterbildung, Prüfsiegel Weiterbildung
    Hamburg u. a.
  • oder Konzepte mit entsprechenden Referenzen, eine vorhandene
    Infrastruktur sowie die notwendige fachliche Qualifikation
    nachweisen können.

Pro Person kann ein Hamburger Weiterbildungsbonus 2020 alle zwei
Kalenderjahre beantragt werden. Die Unterlagen sollten uns vier Wochen vor
Weiterbildungsbeginn vorliegen.

Das Angebot richtet sich nicht an Beamte und Angestellte des öffentlichen
Dienstes.

 

50 % – 75 % der Weiterbildungskosten, bis maximal 1.125,- €.

  • Sozialversicherungspflichtig beschäftigte ArbeitnehmerInnen (die mindestens 15 Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450,00 Euro monatlich verdienen) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bis 249 MitarbeiterInnen)
  • Wohnsitz in Hamburg
  • Sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer (die mindestens 15
    Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450,- € monatlich verdienen) in
    kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bis 249 Mitarbeiter/innen).
  • Schwerpunkte:
    • Geringqualifizierte
    • Beschäftigte mit Migrationshintergrund
    • Beschäftigte in Elternzeit / Alleinerziehende
    • Existenzgründer / Selbstständige in der Aufbauphase
  • Antragssteller: Beschäftigte oder Unternehmen in Absprache mit deren Beschäftigten.
  • Einlösung des Weiterbildungsbonus: Im Original durch den Anbieter der Weiterbildung.

 

Gültig bis 31.12.2020

Kontaktadresse zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH
Haferweg 46, 22769 Hamburg
Hotline: 040 28407830

info@weiterbildungsbonus.net

www.weiterbildungsbonus.net
www.zwei-p.org

Hamburger Weiterbildungsbonus „Handwerk“

Gefördert werden können berufliche Weiterbildungen und Qualifizierungen mit dem Schwerpunkt „Technische Innovation“, „Qualitätspolitik“ oder
„Umwelttechnik“ mit einem Wert über 250,- € bei Anbietern.

 

Pro Person kann ein Hamburger Weiterbildungsbonus 2020 alle zwei Kalenderjahre beantragt werden. Die Unterlagen sollten uns vier Wochen
vor Weiterbildungsbeginn vorliegen.

 

  • Förderhöhe 75 % der Weiterbildungskosten, bis maximal 2.000,- €.
  • Schwerpunkt „Qualitätspolitik“ bis maximal 1.000,- €
  • Schwerpunkt „Technische Innovation“ und „Umwelttechnik“ bis maximal 2.000,- €

Voraussetzung für der berufliche Weiterbildungen und Qualifizierungen ist, die:

  • anerkannt nach Bundes- oder Landesrecht sind,
  • anerkannt nach ZfU (gemäß FernUSG) sind
  • oder beispielsweise zertifiziert sind nach ISO 9000ff, EFQM, LQW,
    Gütesiegelverbund Weiterbildung, Prüfsiegel Weiterbildung
    Hamburg u.a.
  • oder Konzepte mit entsprechenden Referenzen, eine vorhandene
    Infrastruktur sowie die notwendige fachliche Qualifikation
    nachweisen können.

 

Das Angebot richtet sich nicht an Beamte und Angestellte des öffentlichen
Dienstes.

  • Sozialversicherungspflichtig beschäftigte ArbeitnehmerInnen (die mindestens 15 Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450,- € monatlich verdienen) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bis 249 MitarbeiterInnen) des Hamburger Handwerks
  • Antragssteller: Beschäftigte oder Unternehmen in Absprache mit deren Beschäftigten.
  • Einlösung des  Weiterbildungsbonus: Im Original durch den Anbieter der Weiterbildung.

 

  • gültig bis 31.12.2020

zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH
Haferweg 46, 22769 Hamburg
Hotline: 040 28407830

info@weiterbildungsbonus.net

www.weiterbildungsbonus.net
www.zwei-p.org

Hamburger Weiterbildungsbonus „Qualifizierungscoaching“
  • Gefördert werden können berufliche Weiterbildungen und Qualifizierungen bei Anbietern, die anerkannt wurden.
  • Gemeinsam werden die Qualifizierungsinhalte und deren finanzielle Förderung zusammengestellt. Dies wird mit einer beratenden Begleitung unterstützt.
  • Es können mehrere aufeinander aufbauende Fortbildungen gefördert werden – insgesamt aber nicht mehr als 2.000,- € pro Bildungsplan.
  • Sozialversicherungspflichtig beschäftigte ArbeitnehmerInnen (die mindestens 15 Stunden wöchentlich arbeiten und mehr als 450,- € monatlich verdienen) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU bis 249 MitarbeiterInnen).
  • Das Angebot richtet sich nicht an Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes.
  • Geringqualifizierte
  • Beschäftigte mit Migrationshintergrund
  • Beschäftigte in Elternzeit / Alleinerziehende
  • Antragssteller: Beschäftigte oder Unternehmen in Absprache mit deren Beschäftigten.
    Einlösung des
  • Weiterbildungsbonus: Im Original durch den Anbieter der Weiterbildung.

zwei P PLAN:PERSONAL gGmbH
Haferweg 46, 22769 Hamburg

 

Hotline: 040 28407830
info@weiterbildungsbonus.net

www.weiterbildungsbonus.net
www.zwei-p.org

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Schleswig-Holstein

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsbonus

Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber muss sich an der Weiterbildung mit 50 % der Seminarkosten beteiligen und sollte – nach betrieblicher Möglichkeit – zusätzlich die Beschäftigten von der Arbeit unter Fortzahlung der Bezüge für die Dauer der gesamten Weiterbildung freistellen. Aus dem Weiterbildungsbonus werden bis zu 50 % der Seminarkosten erstattet, maximal aber bis zu einer Höhe von 2.000 Euro.

  • Die Weiterbildung soll möglichst bei einem Weiterbildungsträger stattfinden, der seinen Sitz oder mindestens eine Betriebsstätte in Schleswig-Holstein hat.
  • Beschäftigte in Unternehmen und Auszubildende: Die Antragstellerin/der Antragsteller muss in einem Unternehmen beschäftigt sein. Sie/er muss entweder seinen Wohnsitz oder seine Arbeitsstelle in Schleswig-Holstein haben.
  • Inhaber von Kleinstbetrieben und Freiberufler: Der Betrieb muss seinen Betriebssitz und Geschäftsbetrieb in Schleswig-Holstein haben und weniger als zehn Mitarbeiter (Anzahl pro Kopf) beschäftigen.
  • Antragsformulare sind direkt bei der Investitionsbank Schleswig-Holstein einzureichen
Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Rheinland-Pfalz

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

QualiScheck
  • gefördert werden berufliche Weiterbildungen, die Fach-, Methoden-, und Sozialkompetenzen vermitteln und mindestens 100 Euro kosten
  • erstattet werden 50% der Kurskosten (Lehrgangs- und Prüfungsgebühren), max. 500 Euro
  • Jahreseinkommen von mehr als 20.000 Euro (gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro)
  • Beschäftigte mit geringerem Verdienst werden nur gefördert, wenn die Weiterbildung mehr als 1.000 Euro inkl. MwSt kostet
  • Hauptwohnsitz des Antragstellers muss in Rheinland-Pfalz liegen
  • ArbeitnehmerInnen
  • Antragstellung ist einmal pro Jahr möglich
  • Beantragung beim Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung in Mainz
  • spätestens 2 Monate vor Beginn der Weiterbildung
  • die Anmeldung zur Weiterbildung ist erst nach Erhalt des QualiSchecks zulässig
  • der Zuschuss wird nach Abschluss der Weiterbildung erstattet

Informationen unter:
www.qualischeck.rlp.de

Hotline: 0800 5888432
E-Mail: info@qualischeck.rlp.de

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Hessen

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Qualifizierungsscheck

Gegenstand der Förderung über den Qualifizierungsscheck sind Maßnahmen mit Gesamtkosten über 1.000 Euro, die von einem zertifizierten Weiterbildungsanbieter angeboten werden und zu einem Berufsabschluss führen. Gefördert werden 50 % der Teilnahme- und Prüfungsgebühren mit einem Zuschuss bis zu einer Höchstsumme von 4.000 Euro.

In KMU Beschäftigte, die:

  • über keinen anerkannten beruflichen Abschluss in der ausgeübten Tätigkeit verfügen, oder
    älter als 45 Jahre sind, oder
  • in Teilzeit mit bis zu 30 Wochenstunden beschäftigt sind, unabhängig von Ihrem Alter und Ihrer Qualifikation, oder
    als AusbilderIn tätig sind.
  • Gefördert werden Weiterbildungen, die in direktem Zusammenhang mit Ihrer Ausbildungstätigkeit stehen (z. B. Methodenkompetenzen, Konfliktbewältigung in der Ausbildungstätigkeit etc.).

Unabhängig von Alter und Qualifikation – vorher an einer persönlichen kostenlosen Bildungsberatung teilnehmen.

Die Initiative ProAbschluss legt den Schwerpunkt auf die Qualifizierung von sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bzw. geringqualifizierten Beschäftigten, für die der Arbeitgeber Sozialversicherungsbeiträge zahlt, ohne Berufsabschluss hin zur Fachkraft. Auch Beschäftigte, die zwar einen Berufsabschluss haben, jedoch länger als vier Jahre nicht mehr in diesem Beruf arbeiten, für die sie keinen Berufsabschluss haben, sind Zielgruppe von ProAbschluss.

Interessierte wenden sich an eine mobile Nachqualifizierungsberatungsstelle (www.proabschluss.de/bildungsberatung/mobile-beratungsstellen-liste)

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Abraham-Lincoln-Straße 38-42
65189 Wiesbaden

Telefon: 0611 774-0

www.wibank.de/wibank/qualifizierungschecks/qualifizierungschecks

www.proabschluss.de

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Bremen

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Bremer Weiterbildungsscheck

Der Bremer Weiterbildungsscheck ist ein Gutschein zur Ermäßigung von Kursgebühren. Er wird vergeben im Rahmen des Landesprogramms „Weiter mit Bildung und Beratung“ und wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert.

 

Eine Übersicht der verschiedenen Scheckarten finden Sie unter www.bremen.de/fastmedia/36/WB-Schecks_Uebersicht.pdf

Arbeitsstätte, Betriebsstätte, Sitz im Bundesland Bremen

Mit dem Programm sollen verschiedene Personengruppen sowie Klein- und Kleinstbetriebe bei der Beteiligung an Weiterbildung unterstützt werden:

  • Klein- und Kleinstbetriebe mit bis zu 50 Beschäftigten mit Sitz im Land Bremen
  • Beschäftigte ohne Ausbildung bzw. mit am Arbeitsmarkt nicht mehr verwertbaren (veralteten) Berufsabschlüssen
  • Personen im SGB-II Bezug, die nicht mit Mitteln des SGB II gefördert werden können
  • Personen mit im Ausland erworbenen Abschlüssen
  • Personen ohne Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung, die einen Berufsabschluss nachträglich erwerben wollen

siehe Programmvorgaben

Senator für Wirtschaft Arbeit und Häfen
Herr Steinmeyer
Hutfilterstrasse 1-5
28195 Bremen

Telefon: 0421 361-89411

www.bremen.de/wirtschaft/weiterbildungsberatung/der-bremer-weiterbildungsscheck-26456491

Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Mecklenburg-Vorpommern

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Baden-Württemberg

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Bayern

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Berlin

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Saarland

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Sachsen-Anhalt

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
Hotline: 0800 5399003

www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildung BETRIEB
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Qualifizierung von Beschäftigten und Selbständigen bzw. zur Förderung der betrieblichen Weiterbildung und der Personal- und Organisationsentwicklung in Unternehmen
  • Maßnahmen der betrieblichen Weiterbildung, zur Entwicklung/dem Erhalt betrieblich relevanter, fachlicher, methodischer, sozialer, und persönlicher Kompetenzen:
    – Zuschuss bis 60% für Unternehmen bis zu 249 Beschäftigten
    – Zuschuss bis 40% für Unternehmen ab 250 Beschäftigten
    – Zuschuss bis 80% (siehe Richtlinie)
  • Maßnahmen der Personal- und Organisationsentwicklung, wie Beratungs- und Begleitungsleistungen zur Entwicklung und Umsetzung einer zukunftsgerechten und mitarbeiterorientierten Personalpolitik:
    – Zuschuss bis 80% für Unternehmen 10-49 Beschäftigte
    – Zuschuss bis 60% für Unternehmen 50-249 Beschäftigte
  • Weitere Informationen zum Förderprogramm und den Voraussetzungen entnehmen sind auf den Seiten der Investitionsbank Sachsen-Anhalt
  • Anträge für das Förderprogramm sind formgebunden an die Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt, Leipziger Straße 49 a, 39112 Magdeburg zu richten.
  • Für den Programmteil Personal- und Organisationsentwicklung stehen die ProzessberaterInnen der Beraterdatenbank des Bundesprogramms unternehmensWert:Mensch zur Verfügung: www.unternehmens-wert-mensch.de/das-programm/prozessberater-pool.html und später zusätzlich den Landesprozessberaterpool für das Programm Sachsen-Anhalt WEITERBILDUNG BETRIEB
  • Unternehmen, Selbstständige und Einrichtungen mit (Wohn)Sitz in Sachsen-Anhalt
  • siehe Vorgaben

Investitionsbank Sachsen-Anhalt – Anstalt der Norddeutschen Landesbank
Girozentrale
Domplatz 12
39104 Magdeburg

Hotline: 0800 5600757

www.ib-sachsen-anhalt.de

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter:
www.fachkraft-im-fokus.de

Weiterbildung DIREKT
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss für die individuelle berufsbezogene Weiterbildung und zum Erwerb von Zusatzqualifikationen für Auszubildende und SchülerInnen an Berufsschulen
  • Weiterbildungen: Seminare, Kurse, Coaching, Weiterbildungsstudiengänge – nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 1.000 Euro
    Zusatzqualifikationen: ausbildungs- oder schulbegleitende Lehrgänge, insbesondere mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten:
    – berufsspezifische und berufsübergreifende Spezialisierung
    – IT-Kompetenzen
    – betriebswirtschaftliche Kompetenzen
    – Fremdsprachen
    – sozial-kommunikative und interkulturelle Kompetenzen
    – nur Maßnahmen mit Gesamtkosten ab 500 Euro
  • ArbeitnehmerInnen mit einem durchschnittlichen monatlichen Bruttogehalt unter 4.575 Euro
  • Arbeitslose ohne Anspruch auf Leistungen nach SGB II bzw. SGB III
  • volljährige Auszubildende in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen
  • volljährige SchülerInnen in schulischen Berufsausbildungsgängen an Berufsfachschulen

Zuschuss Weiterbildungen:

  • bis 90 % bei monatl. Bruttogehalt unter 1.500 Euro
  • bis 80 % für Personen aus einer der folgenden Gruppen:
    – monatliches Bruttogehalt unter 2.500 Euro
    – Personen ab 45 Jahren
    – befristet oder geringfügig Beschäftigte
    – Teilzeitbeschäftigte unter 30 Stunden
    – LeiharbeiterInnen
    – Berufsrückkehrende
    – Alleinerziehende
    – Arbeitslose ohne Leistungsbezug
    – Menschen mit anerkanntem Grad einer Behinderung
  • bis 60 % für alle anderen Berechtigten

Zuschuss Zusatzqualifikationen:

  • bis zu 90 % der Gesamtkosten

Zuwendungen sind mindestens sechs Kalenderwochen vor dem geplanten Projektbeginn (Anmeldung zur Weiterbildung) schriftlich und formgebunden zu beantragen. Anträge sind an die Förderservice GmbH der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zu stellen. Beratung im Vorfeld möglich.

Investitionsbank Sachsen-Anhalt – Anstalt der Norddeutschen Landesbank
Girozentrale
Domplatz 12
39104 Magdeburg

Hotline: 0800 5600757

www.ib-sachsen-anhalt.de/privatkunden/weiterbilden/sachsen-anhalt-weiterbildung-direkt

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter:
www.fachkraft-im-fokus.de

Weiterbildung Geringqualifizierter und Älterer
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss zur Förderung von Weiterbildungen von ArbeitnehmerInnen in KMU, die außerhalb des Betriebes durchgeführt werden und über ausschließlich arbeitsplatzbezogene kurzfristige Anpassungsfortbildungen hinausgehen.
  • Förderung der Weiterbildungskosten (Lehrgangskosten, Zuschuss zur Fahrt- und Unterbringungskosten) bis max. 50 % für ArbeitnehmerInnen bis zum 44. Lebensjahr, bis max. 75 % für ArbeitnehmerInnen ab dem 45. Lebensjahr.
  • Zuschuss zum Arbeitsentgelt und Pauschale für Sozialversicherungsbeiträge für Geringqualifizierte
  • geringqualifizierte ArbeitnehmerInnen ohne Berufsabschluss oder mit Berufsabschluss, wenn sie seit mindestens vier Jahren eine an- oder ungelernte Tätigkeit verrichten und ihre erlernte Tätigkeit nicht mehr ausüben können
  • Weiterbildung muss auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verwertbare Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln
  • gesetzlich verpflichtende Qualifizierungen ausgeschlossen
  • bei Beschäftigten in KMU, die das 45. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, muss der Betrieb mindestens 50 % der Lehrgangskosten tragen
  • kleine und mittlere Unternehmen
  • siehe Vorgaben
Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Sachsen

Aufstiegs-BAföG
  • Das AFBG fördert die berufliche Qualifizierung und den Aufstieg im dualen System der beruflichen Bildung etwa zum Meister, Techniker oder Fachwirte. Es stärkt die Fortbildungsmotivation des Fachkräftenachwuchses und belohnt den erfolgreichen Abschluss. Für potenzielle Existenzgründer bietet es zudem einen Anreiz, nach erfolgreichem Abschluss der Fortbildung den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und Arbeitsplätze zu schaffen.
  • Die Förderungshöchstdauer beträgt, je nachdem, ob ein Vollzeit- oder Teilzeitkurs belegt wird, zwischen 24 und 48 Monaten. Gefördert werden die Gebühren für Lehrgänge und Prüfungen bis zu einer Höchstgrenze von 15.000 Euro. Davon bezuschusst der Staat 40 Prozent, den Rest erhält der Teilnehmer als zinsgünstiges Darlehen. Bei erfolgreich bestandener Prüfung erfolgt auf Antrag ein Darlehenserlass von weiteren 40% auf die Restsumme des Darlehens. Bis zu 768 Euro können Alleinstehende als Hilfe zum Lebensunterhalt monatlich beziehen.
  • Die geförderte Weiterbildung muss mit einer staatlich anerkannten Prüfung nach der Handwerksordnung, dem Berufsbildungsgesetz oder dem Bundes- und Landesrecht abschließen und mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
  • Eine Altersgrenze für das Meister-BAföG gibt es nicht.
  • Handwerker und andere Fachkräfte, die sich auf einen Fortbildungsabschluss zu Handwerks- oder Industriemeistern, Technikern, Fachkaufleuten, Fachkrankenpflegern, Betriebsinformatikern, Programmierern, Betriebswirten oder eine vergleichbare Qualifikation vorbereiten und die über eine nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannte, abgeschlossene Erstausbildung oder einen vergleichbaren Berufsabschluss verfügen und Bachelorstudenten, können die Aufstiegsförderung beantragen.
  • Bei den zuständigen Stellen erfolgt eine umfassende Beratung. Bei Vollzeitmaßnahmen sollte der Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, denn die Förderung mit Unterhaltsbeiträgen erfolgt ab dem Maßnahmebeginn, frühestens jedoch ab dem Antragsmonat. Der Unterhaltsbeitrag kann nicht rückwirkend geleistet werden. Der Maßnahmebeitrag muss spätestens bis zum Ende der Maßnahme (letzter Unterrichtstag), bei mehreren Maßnahmeabschnitten bis zum Ende des jeweiligen Maßnahmeabschnitts gestellt werden.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Telefon: 03018 272272 1

 

http://meister-bafoeg.info

  • Geplant ist die Öffnung für Studienabbrecher und Bachelorabsolventen.
Aufstiegsstipendium
  • Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbegleitend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule
  • Vollzeitstudium: 670 Euro monatlich, 80 Euro Büchergeld, Kinderbetreuungszuschuss für Kinder, die das zehnte Lebensjahr noch nicht vollendet haben (113 Euro für das erste Kind, jeweils 85 Euro für jedes weitere)
  • berufsbegleitendes Studium: jährlich 2.000 Euro für Maßnahmenkosten
  • mögliches Masterstipendium für Stipendiaten des Aufstiegsstipendiums (Bachelor)

besonders erfolgreiche Berufsausbildung:

  • Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mindestens mit Durchschnittsnote 1,9 oder mit mindestens 87 Punkten oder
  • besonders erfolgreiche Teilnahme an einem bundesweiten beruflichen Leistungswettbewerb oder
  • begründeter Vorschlag des Betriebes zur besonderen Begabung
  • Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft oder das Recht auf Daueraufenthalt bzw. eine Niederlassungserlaubnis

 

  • bei bereits laufendem Studium darf das zweite Semester zu Beginn des Auswahlverfahrens noch nicht abgeschlossen sein
  • Masterstipendium: herausragende Leistungen im Erststudium und unmittelbarer Beginn des konsekutiven Masterstudiums
  • erfolgreiche AbsolventInnen von Berufsausbildungen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung

dreistufiges Auswahlverfahren:

  1. Feststellung der Aufnahmevoraussetzungen
  2. Onlinetest,
  3. Auswahlgespräche bzw. Masterbewerbung

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
53119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0
www.bmbf.de/de/das-aufstiegsstipendium-882.html

BAföG
  • Ausbildungsförderung für den Lebensunterhalt und Ausbildung in Bachelor-, Staatsexamen-, Diplom-, Magisterstudiengängen und auf den Bachelorabschluss aufbauende Master-, Magisterstudiengänge an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen durch pauschale Regelsätze in Abhängigkeit
  • zur Hälfte als zinsloses Darlehen und zur anderen Hälfte als nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • max. Bedarfssatz in Höhe von 670 Euro zzgl. Kinderbetreuungszuschlag in Höhe von 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind unter 10 Jahre, in Abhängigkeit von Art der Ausbildung, Wohnverhältnisse, Zuschuss KV und PV, Unterhaltspflicht der Eltern, Einkommen, Ort der Ausbildung
  • junge Frauen und Männer, die unabhängig von ihrer finanziellen Situation eine ihren Eignungen und Interessen entsprechende Ausbildung absolvieren möchten
  • keine Deckung des Lebensunterhaltes durch eigenes Einkommen, eigenes Vermögen, durch Einkommen des Ehepartners, des eingetragenen Lebenspartners, der Eltern oder durch andere vorrangig leistungspflichtige Kostenträger möglich
  • altersabhängig – bei Beantragung keine Vollendung des 30. Lebensjahres-(Ausnahmen für das Überschreiten der Altersgrenze, u. a. ggf. Behinderung, zweiter Bildungsweg), (bei Masterstudiengängen das 35. Lebensjahr)
  • einkommens- und familienabhängig (zusätzlicher Härtefreibetrag möglich, wenn außergewöhnliche behinderungsbedingte Zusatzaufwendungen belegt werden können; auch Berücksichtigung eines Elternteils oder eines anderen unterhaltsberechtigten Familienmitglieds bzw. Erhöhung des Freibetrages bei Behinderung mehrerer Familienangehöriger)
  • Förderungshöchstdauer: Regelstudienzeit
  • Formblätter beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung (Studentenwerk, Amt für Ausbildungsförderung) beantragen

Bundesministerium für Bildung und Forschung Ausbildungsförderung: Grundsatzangelegenheiten der Durchführung
53170 Bonn

 

Hotline: 0800 2236341

 

www.bafoeg.bmbf.de

Berufsförderungswerk Bundeswehr
  • finanzielle Unterstützung bei Studium für leichteren Übergang in einen zivilen Beruf
  • komplette oder anteilige Übernahme der Studienkosten
  • Beratung durch den Berufsförderungsdienst (BfD) der Bundeswehr vor Beginn der Weiterbildungsmaßnahme
  • Zeitsoldaten
  • Kontakt zu einem der 16 Dezernate des Berufsförderungsdienstes, Formulare downloaden
Bildungskredit des Bundes
  • zinsgünstige einkommensunabhängige Förderung für SchülerInnen und Studierende in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen (nur Vollzeitmaßnahmen)
  • Auszahlung in monatlichen Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro
  • innerhalb eines Ausbildungsabschnittes können bis zu 24 Monatsraten (maximal 7.200 Euro) bewilligt werden
  • 12 Semester Studienzeit nicht überschritten
  • in den letzten 24 Monaten der Ausbildung, wenn sie bereits über einen berufsqualifizierenden Abschluss verfügen
  • Studierende, die die Zwischenprüfung bestanden haben oder die eine Erklärung ihrer Ausbildungsstätte vorlegen, dass eine Zwischenprüfung nicht vorgesehen ist und die üblichen Leistungen erbracht wurden
  • Studierende, die den ersten Teil eines Konsekutiv-Studiengangs abgeschlossen haben, ein postgraduales Diplomstudium oder ein Master- bzw. Magisterstudium betreiben
  • Studierende eines Zusatz-, Ergänzungs- oder Aufbaustudiums
  • TeilnehmerInnen eines in- oder ausländischen Praktikums, das im Zusammenhang mit dem Studium durchgeführt wird
  • Auszubildende, Studierende bis höchstens 36 Jahren (auch aus dem Ausland, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind)
  1. Bewilligt werden Leistungen durch das Bundesverwaltungsamt (BVA). Dorthin richten Sie bitte online oder schriftlich Ihre Anträge.
  2. Mit dem Bewilligungsbescheid wird ein Vertragsangebot versandt, welches unterschrieben an die KfW zu senden ist. Als Bestätigung des Vertragsabschlusses wird ein Rahmendarlehensvertrag erstellt.

Bundesverwaltungsamt
Eupener Straße 125
50933 Köln

Hotline: 0228 99358-4492

www.bva.bund.de/DE/Themen/Bildung/Bildungskredit
www.kfw.de/studienkredit

Bildungsprämie – Prämiengutschein
  • Übernahme von 50 % der Kosten zur individuellen beruflichen Weiterbildung in Form von Lehrgängen, Kursen, Seminaren einschl. einer Prüfung sowie Externenprüfungen nach Maßgabe des BBiG oder der HwO
    max. 500 Euro
  • Max. Weiterbildungskosten sind länderabhängig (um 1.000,00 Euro)
  • Erwerbstätigkeit von mindestens 15 Wochenstunden
  • zu versteuerndes Jahreseinkommen von max. 20.000 € bzw. 40.000 € bei Zusammenveranlagung
  • Prämiengutschein kann jährlich beantragt werden
  • Beginn der Weiterbildung innerhalb sechs Monate nach Ausstellungsdatum
  • Beratungsgespräch in einer der 560 Beratungsstellen
  • erwerbstätige Menschen, die das 25. Lebensjahr vollendet haben und die in die eigene Bildung und Weiterbildung investieren möchten.
  • Nach Beratung und Prüfung der Voraussetzungen erhält man den Prämiengutschein. Erst dann darf eine Zahlung der Weiterbildung erfolgen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 und 2 ist möglich.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2021 gestellt werden.
Bildungsprämie – Spargutschein
  • Sparer, die ein Sparguthaben nach dem Vermögensbildungsgesetz (VermBG) besitzen, können ihr Geld vor Ablauf der Sperrfrist entnehmen um eine berufliche Weiterbildung zu finanzieren. Zulage bleibt erhalten. Gleichzeitige Nutzung mit Prämiengutschein möglich.
  • Sparguthaben nach dem Vermögensausbildungsgesetz (VermBG)
  • Arbeitnehmer, die Vermögenswirksame Leistungen ansparen (auch Arbeitslose, Berufsrückkehrer, Selbstständige, die in der Vergangenheit ein entsprechendes Guthaben angesammelt haben)
  1. Information bei der eigenen Bank über Konditionen der vorzeitigen Entnahme.
  2. Termin in ausgewiesener Beratungsstelle, von der der Spargutschein ausgestellt wird. Mit dem Spargutschein kann Anmeldung zur Weiterbildung erfolgen. Im letzten Schritt löst man Spargutschein bei der Bank ein um Geld zu entnehmen.

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Referat 316 „Weiterbildung; Arbeitsmarkt; ESF“
Heinemannstraße 2
D-53175 Bonn

Hotline: 0800 2623-000

www.bildungspraemie.info

  • Die Kombination aus Baustein 1 (Prämiengutschein) und 2 (Spargutschein) ist möglich.
  • Die Förderung für Beratungsleistungen endet am 31. Dezember 2017.
  • Anträge auf Erstattung von Prämiengutscheinen können bis zum 31. Dezember 2018 gestellt werden.
Deutschlandstipendium
  • Einkommensunabhängige Förderung besonders begabter und leistungsfähiger Studierender an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule einschließlich Zweit- oder Ergänzungsstudium, Masterstudium oder berufsbegleitendem Studium in Höhe von monatlich 300 Euro für mindestens zwei Semester mit anschließender Prüfung zur Weiterförderung bis zum Ende der Regelstudienzeit (auch Teilzeitstudiengänge)
  • herausragende Studienleistungen
  • gesellschaftliches und soziales Engagement
  • Überwindung besonderer Hürden in der eigenen Bildungsbiografie
  • Beachtung Bewerbungsbedingungen auf Homepages der jeweiligen Hochschulen
  • Gefördert werden an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt.
  • Bewerbung mit den geforderten Nachweisen an die Hochschule

Bundesministerium für Bildung und Forschung Referat 122 – Übergreifende Fragen der Nachwuchsförderung, Begabtenförderung
Kapelle-Ufer 1
D-10117 Berlin

Hotline: 0201 8401-18

www.deutschlandstipendium.de
www.hs-anhalt.de/deutschlandstipendium
www.hs-harz.de/deutschlandstipendium
www.hs-merseburg.de/studieren/finanzierung/stipendien/deutschlandstipendium

KfW-Studienkredit
  • einkommens- und vermögensunabhängige Unterstützung von monatlich mindestens 100 bis höchstens 650 Euro
  • altersabhängige Auszahlungsphase und maximaler Finanzierungsumfang, zum 01.04. oder 01.10. vor Finanzierungsbeginn von höchstens:
    – 34 Jahre alt: bis zu 14 Fördersemester (max. 54.600 Euro)
    – 39 Jahre alt: bis zu 10 Fördersemester (max. 39.000 Euro)
    – 44 Jahre alt: bis zu 6 Fördersemester (max. 23.400 Euro)
  • Erst- und Zweitstudium, oder Promotion bis zu 6 Fördersemester
  • grundständige Studiengänge (Bachelor, Master, Staatsexamen) in Form von Erst- und Zweitstudium
  • postgraduale Studiengänge (Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau-, Masterstudium)
  • alle Studiengänge können dauerhaft oder in Teilzeit (z. B. berufsbegleitend) belegt werden

Personen, die 18 bis 44 Jahre alt sind und an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule mit Sitz in Deutschland in Teilzeit, Vollzeit oder berufsbegleitend studieren und folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • deutscher Staatsbürger oder Familienangehöriger eines deutschen Staatsbürgers mit Aufenthalt in Deutschland
  • EU-Staatsbürger und halten sich rechtmäßig seit mindestens drei Jahren ständig in Deutschland auf oder
  • Familienangehöriger eines solchen EU-Staatsbürgers und halten sich mit ihm im Bundesgebiet auf (ihre Staatsbürgerschaft und die Dauer Ihres bisherigen Aufenthalts in Deutschland spielen keine Rolle)
  • Bildungsinländer
  • Antragsformular downloaden, Bildungskredit beantragen, unterschriebenen Kreditvertrag zurück senden, Darlehenskonto verwalten.
  • Beratung kann im Vorfeld in Anspruch genommen werden.

KfW Bankengruppe Palmengartenstraße 5-9 60325 Frankfurt am Main
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www.kfw.de/studienkredit

Weiterbildungsscheck – individuell
  • gefördert werden Projekte der individuellen berufsbezogenen Weiterbildung zur Verbesserung der beruflich nutzbaren Kompetenzen bzw. Qualifikationen sowie Steigerung der Beschäftigungschancen. Förderung: max. 70%

Förderung der Weiterbildungskosten (50 % – 70%) bei Bruttogehalt bis max. 2.500 Euro, darüber nur unter bestimmten Voraussetzungen:

  • befristetes Beschäftigungsverhältnis
  • Maßnahme dient dem Erwerb eines akademischen Abschlusses
  • ArbeitnehmerInnen und Beschäftigte mit Wohnsitz in Sachsen bei Öffentlichem Dienst, nur Mitarbeiter mit befristeten Verträgen auch geringfügig Beschäftigte (separates Antragsformular nutzen)
  • keine Selbstständigen (Weiterbildungsscheck betrieblich nutzen)
  • Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB)
  • drei Vergleichsangebote müssen beigefügt werden
  • verbindliche Anmeldung zur Maßnahme darf erst nach Antragseingang bei der SAB erfolgen

Sächsische Aufbaubank – Förderbank
Pirnaische Straße 9
01069 Dresden

Hotline 0351 4910-4930
https://www.sab.sachsen.de/privatpersonen/f%C3%B6rderprogramme/weiterbildungsscheck-individuell.jsp

Weiterbildungsstipendium
  • Förderung fachbezogener beruflicher oder berufsübergreifender Weiterbildungsmaßnahmen oder berufsbegleitender Studiengänge
  • Zuschüsse über jährlich bis zu 2.000 Euro über drei Jahre hinweg bis zu insgesamt 6.000 Euro
  • Eigenanteil von mindestens 10 % der Lehrgangskosten
  • bei Aufnahme der Förderung jünger als 25 Jahre (durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten können bis zu drei Jahre hinzugerechnet werden)
  • vorangegangene duale Berufsausbildung oder Fachberufe im Gesundheitswesen
  • Berufsabschlussprüfung von mindestens 87 Punkten oder besser als „gut“ (Durchschnittsnote bis 1,9) oder besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb oder begründeter Vorschlag eines Betriebes oder Berufsschule
  • zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen BEWERBER entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet
  • unterstützt werden junge Menschen nach dem besonders erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung bei der weiteren beruflichen Qualifizierung
  • von zuständiger Stelle (Kammer oder Einrichtung des öffentlichen Dienstes) Unterlagen anfordern: Stammblatt, Informationen über Bewerbungsfristen
  • zuständige Stelle entscheidet über Aufnahme

SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung GmbH
Lievelingsweg 102 – 104
3119 Bonn

Telefon: 0228 62931–0

www.bmbf.de/de/das-weiterbildungsstipendium-883.html

Das Projekt "Wissenschaftliche Weiterbildung für KMU in Sachsen-Anhalt 2015 - 2019" wird im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

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