Von jungen Wissenschaftler*innen, Olympia und Weiterbildungsangeboten – ein Rückblick auf die Nachwuchswissenschaftlerkonferenz

Was haben Sport und Weiterbildung gemeinsam? Viel. Denn beides verlangt Ausdauer und stetige Eigenmotivation, damit die selbst gesteckten Ziele erreicht werden können. Praktisch aus erster Hand erfuhren das die Teilnehmer*innen der Nachwuchswissenschaftlerkonferenz (NWK)  von Frank Busemann, ehemaliger Zehnkämpfer und Silbermedaillengewinner bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta.
Er erklärte, wie sich Erfolgsprinzipien des Sports auf den Alltag übertragen lassen, gab Anekdoten aus seinem Sportlerleben preis und Tipps, wie man sich über einen langen Zeitraum hinweg motivieren und immer wieder aufs Neue pushen kann. Zu seinem Publikum gehörten die Nachwuchsforscher*innen, welche am 18. und 19. Juni 2019 zur Konferenz an die Hochschule Merseburg kamen. Dies war eine gute Möglichkeit, die berufsbegleitenden Weiterbildungsangebote zu präsentieren. Anhand von WIBKO wurden sie online vorgestellt (Bild).

Die Konferenz ist ein Podium, auf dem „junge Wissenschaftler*innen nicht nur Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten zur Diskussion stellen, sondern auch miteinander diskutieren, sich austauschen und netzwerken“, erläuterte Prof. Jörg Kirbs, Rektor der Hochschule Merseburg. „Ich bin glücklich, dass die Konferenz erfolgreich über die Bühne gegangen ist und bedanke mich bei allen, die zum Gelingen der NWK ihren Beitrag geleistet haben“, fügte er anerkennend hinzu.

Der erste Konferenztag war geprägt von einleitenden Worten der Hochschulleitung, Grußworten und Vorträgen. Thomas Wünsch, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt, überbrachte in Vertretung des Ministers Prof. Armin Willingmann Grußworte und zeigte sich erfreut, dass sich die von Merseburg ausgehende NWK fest etabliert hat.

Nach dem Besuch vom Olympioniken Frank Busemann, der zum besonderen Highlight der Konferenz wurde, präsentierte die Hochschule Merseburg am Konferenzabend aktuelle Forschungsvorhaben und die Teilnehmer*innen und Gäste ließen den Tag im Haus der Studierenden bei Theater und Musik ausklingen.

Am zweiten Konferenztag wurden jeweils ein Beitrag pro Themenbereich und das informativste Poster aus allen vier Bereichen ausgezeichnet. In der Kategorie Technologie und Nachhaltigkeit ging  der erste Platz an Lukas Merker von der TU Ilmenau. Carolina Hajzyk, Technische Universität Chemnitz, wurde im Bereich Digitalisierung und Kommunikation prämiert. Life Science und Gesundheit ging an Saskia Jeraufke von der Hochschule Mittweida, während Natalie Sontopski von der Hochschule Merseburg im Themengebiet sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Wandel triumphierte.

Der Nachwuchswissenschaftlerpreis für das beste Poster aus allen Wissenschaftsgebieten ging auch an die Hochschule Merseburg. Dr. Marco Poppe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften, konnte sich über die Auszeichnung freuen.

Mit der Veranstaltung im Juni 2019 kehrte die Nachwuchswissenschaftlerkonferenz genau 20 Jahre nach der ersten in Sachsen-Anhalt wieder zurück an den Ursprungsort: die Hochschule Merseburg. Traditionell war auch das Team der Hochschule Merseburg auf dem mittlerweile bundesweit anerkannten Forum für junge Nachwuchswissen­schaftler*innen vertreten. Insgesamt 16 Beiträge steuerten Vertreter*innen der Hochschule allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen bzw. wissenschaftlichen Einrichtungen bei.

Foto: Vincent Grätsch