WIBKO auf Karrieremesse präsentiert

In Halberstadt nutzten die Mitarbeiter des Verbundprojektes „Wissenschaftliche Weiterbildung für kleine und mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt 2019-21“ die Karrieremesse, um den Gästen den Weiterbildungskonfigurator WIBKO näherzubringen.

Die Projektmitarbeiter Tobias Thiem und Sophie Moneke erläuterten den Besuchern auf der Karrieremesse in der Kreisstadt am 16. Oktober, welche Vorteile eine individuell auf sie zugeschnittene Weiterbildung hat. Denn eine Besonderheit des Weiterbildungskonfigurators WIBKO sei es, verschiedene Weiterbildungsangebote nach den individuellen Wünschen frei zu kombinieren.  Als Beispiel nannten sie den Zertifikatskurs Online-Marketing, bei dem Weiterbildungsinteressierte aus Modulen an verschiedenen Hochschulen des Landes frei wählen können. Gerade diese Flexibilität stieß bei den Messegästen auf Zuspruch. Nach wenigen Stunden waren die Flyer vergriffen.

Weiterbildung als strategisches Konzept

Derweil nutzten zahlreiche Behörden die Chance, um sich als attraktive Arbeitgeber zu profilieren. Denn: Wenn die Generation der Babyboomer in Rente geht, verschärft sich der Fachkräftemangel immens. Besonders hart wird die Behörden dieser Generationenwechsel treffen. In den Amtsstuben werden bereits jetzt händeringend fähige Köpfe gesucht; offene Stellen bleiben häufig lange unbesetzt. Ob als Sachbearbeiter, der Fördergeldanträge überprüft oder beim Landesverwaltungsamt den Kommunen bei Grundstücksverläufen auf die Finger schaut oder im Innenministerium Dienstreisen bearbeitet: Gerade die öffentliche Hand braucht zuverlässiges Personal. Eine Möglichkeit, die eigene Arbeitgeberattraktivität zu stärken, sind Personalentwicklungsstrategien. So kann die Offerte eines dualen Studiengangs, wie er jüngst mit Public Management in Halberstadt startete, Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden.

Behörden im Arbeitskräftewettbewerb

Unter den Behörden, die sich in der Hochschule Harz in Halberstadt bei der ersten Karrieremesse dieser Art vorstellten, waren das Bundesverwaltungsamt, das Innenministerium und das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, das niedersächsische Sozialministerium, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, die Stadtverwaltungen Wolfenbüttel und Ilsenburg sowie das Beratungsunternehmen OptiSo, die niedersächsische Landwirtschaftskammer und die Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt. Sie erläuterten in Kurzvorträgen, warum es sich lohnt, für sie zu arbeiten und welche Anforderungen sie an Interessierte stellen. Das Format stieß auf Zuspruch. Es wurde vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften ausgerichtet.